Verjährungsfristen

Die gewöhnliche Verjährungsfrist beträgt nach § 195 BGB drei Jahre. Bei Grundstücksrechten ist diese auf zehn Jahre festgelegt (§ 196 BGB), in bestimmten Fällen kann diese dreißig Jahre geltend sein (§ 197 BGB). 

Nach § 199 Abs. 1 BGB beginnt die Verjährungsfrist mit dem Schluss des Kalenderjahres (31. Dezember, 24:00 Uhr). Die Frist ist aus dem Anspruch entstanden, dass der Gläubiger von den anspruchsbegründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangte oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen. 

Unter verschiedenen Ereignissen und Rechtsakten können Verjährungshemmungen auftreten, die zu einer Unterbrechung der Verjährungsfrist führen. Dazu gehört unter anderem das gerichtliche Mahnverfahren.

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