Insolvenzanfechtung

Die Insolvenzanfechtung findet im Zuge einer Zahlungs- Zurückforderung des Gläubigers gegenüber dem Schuldner statt. Wenn der Schuldner zahlungsunfähig ist, und der Gläubiger ein Insolvenzverfahren durch das Gericht eröffnet, so übernimmt der Insolvenzverwalter das Vermögen des Schuldners. Dieses Vermögen wird in eine Insolvenzmasse übertragen, sodass der Gläubiger darauf Zugriff hat. Eine Insolvenzanfechtung ist dann möglich, wenn Rechtshandlungen vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgenommen wurden und bei Rechtshandlungen, die Insolvenzgläubiger benachteiligen. Weitere Voraussetzungen für eine Insolvenzanfechtung ist der Zeitrahmen: Wenn im Zuge einer Rechtshandlung der Insolvenzantrag in den letzten drei Monaten aufgenommen wurde, und der Gläubiger von der Zahlungsunfähigkeit des Schuldners wusste. Aber auch der Zeitpunkt der Rechtshandlung, der nach dem Antrag aufgenommen wurde und auch hier der Gläubiger Kenntnis über die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners hatte.

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